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Attraktive Freiräume - Mehr Lebensqualität

Wandlitz, den 27. 05. 2015
Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Freiraumkonzept für die Gemeinde

 

Um den „Wohlfühlfaktor“ und die Attraktivität der neun Wandlitzer Ortsteile sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste und Urlauber zu steigern, hat die Wandlitzer Verwaltung ein sogenanntes Freiraumkonzept bei einem Planungsbüro in Auftrag gegeben. Ziel ist es, attraktive öffentliche Plätze und Freiräume zu schaffen, die Einheimische wie Besucher zum Verweilen einladen, die als Kommunikations- und Treffpunkte dienen oder die einfach nur optisch schön sind. Um die Wünsche und Ideen der Bevölkerung in das Konzept mit einfließen zu lassen, gab es über das Wandlitzer Amtsblatt bereits im Dezember 2014 eine Bürgerbefragung, die dann noch einmal bis Mitte Februar verlängert wurde.

 

Am 27. Mai hatte Bürgermeisterin Jana Radant unter dem Motto „Attraktive Freiräume – Mehr Lebensqualität; Ihre Meinung, Ihre Ideen für ein Freiraumkonzept für Wandlitz“ in den „Goldenen Löwen“ eingeladen. Ziel war es, die Befragungsergebnisse vorzustellen sowie erste Gestaltungsideen für die Ortsteile zu sammeln. „Es mangelt bei uns an schönen Aufenthaltsorten und Plätzen, wo man sich gerne trifft und miteinander plauscht“, so die Bürgermeisterin. „Wir möchten unsere Ortsteile noch schöner machen. Wir möchten behutsam gestalten, ohne die Eigenheiten der einzelnen Ortsteile zu überschminken.“

 

Maria Pegelow vom beauftragten Planungsbüro ARGE Woitunik + pukland informierte die rund 40 anwesenden Gäste der Infoveranstaltung zunächst über die Befragungsergebnisse. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger hatten sich seinerzeit die Mühe gemacht, den doch sehr umfangreichen Fragebogen zu beantworten. So unterschiedlich und vielfältig die Antworten und Einschätzungen auf die Fragen auch ausgefallen waren, überwiegende Einigkeit herrschte bei der Frage, „Was beeindruckt Sie am meisten?“ Das Erlebnis eines Sonnenuntergangs am Ufer des Wandlitzsees bietet demnach für viele ein doch sehr stimmungsvolles und eindrückliches Erlebnis. Als ein ganz spezieller Ort und als „der größte Schatz“ der Gemeinde insgesamt wurde der Liepnitzsee und sein wunderschöner Rundweg am häufigsten genannt. Aber auch das Lanker Schloss und sein Park, der Golfplatz in Prenden, die verschiedenen Seen, der Bahnhof Wandlitzsee als denkmalgeschütztes Gebäude, die besondere Lage und Topographie von Lanke und Prenden abseits der B 109 waren im Ergebnis der Befragung u.a. als besondere Orte bewertet worden.

 

Sämtliche Hinweise aus der Befragung auf besondere Orte, schöne Plätze und Aussichten etc. wurden in Karten „verortet“, wie es Maria Pegelow nannte, das heißt eingezeichnet. Penibel verortet wurden aber auch sämtliche Hinweise aus der Befragung, die auf fehlende Begrünung, nicht ausreichende Pflege von Grünanlagen, Verschmutzungen, mangelhafte oder erst gar nicht vorhandene Wege, fehlende Beleuchtung oder Sitzmöglichkeiten gegeben worden waren. „Wir haben sämtliche Hinweise erst einmal so übernommen, ohne zu bewerten und ohne zu schauen, ob das Problem so wirklich besteht“, erläuterte die Landschaftsplanerin.

 

In drei Gruppen wurde danach im Detail jeder Ortsteil mit seinen Stärken und Schwächen diskutiert und bereits eine Reihe von Ideen und Vorschlägen zur Gestaltung neuer und zur Verbesserung vorhandener öffentlicher Plätze und möglicher Treffpunkte gegeben. Grundsätzlicher Tenor in den Gruppen war: Die Ortsteile wollen ihr ganz individuelles Erscheinungsbild erhalten. Es soll gestalterisch nichts „übergestülpt“ werden. Örtliche Besonderheiten sollen durch gestalterische Maßnahmen betont und unterstrichen werden.

 

In ihrer Sitzung am 15. Juni beschloss der Finanz- und Hauptausschuss, das Planungsbüro ARGE Woitunik + Pukland mit der Erarbeitung eines „Masterplans“ zur Freiraumgestaltung in der Gemeinde zu beauftragen. Dabei sollen das gesamte Gemeindegebiet einer landschaftsplanerischen Analyse unterzogen, eine Stärken- und Schwächenanalyse für alle Ortsteile erstellt sowie „ortsbildprägende Potentiale“ herausgearbeitet werden. Bis Anfang nächsten Jahres soll die Bearbeitung dieser Aufgaben abgeschlossen sein.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail  

 

 

 

 

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