Havarie im Klärwerk Schönerlinde – Keine Gefahr mehr für Bevölkerung
Am heutigen Dienstagmorgen kam es im Klärwerk Schönerlinde zu einem Großeinsatz. Gegen 07:40 Uhr wurde die Feuerwehr Schönerlinde unter dem Einsatzstichwort „Gefahrgut groß“ alarmiert. Grund war die unbeabsichtigte Vermischung zweier chemischer Stoffe, die zunächst eine Brand- und Explosionsgefahr sowie eine Gefährdung für Leib und Leben der vor Ort tätigen Personen darstellte.
Im Einsatz befanden sich später noch die Ortsfeuerwehr Schönwalde, die Führungsgruppe der Gemeinde Wandlitz sowie die Gefahrstoffeinheit des Landkreises Barnim. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort. Vorrangige Maßnahmen bestanden in der Absicherung des Bereichs und der anschließenden Gefahrenbeurteilung durch die Spezialkräfte.
Nach eingehender Prüfung konnte Entwarnung gegeben werden: „Es besteht keine Gefahr mehr aus Sicht der Feuerwehr“, erklärte Gemeindewehrführer Tobias Looke. Um 11:20 Uhr wurden alle Einheiten aus dem Einsatz entlassen.
Aufgrund der anfänglich unklaren Lage wurde die Ortsverbindungsstraße zwischen Schönerlinde und Mühlenbeck zeitweise gesperrt. Die Autobahn war von der Sperrung nicht betroffen. Anwohnerinnen und Anwohner im näheren Umfeld wurden vorsorglich durch die Polizei informiert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Diese Maßnahme wurde inzwischen aufgehoben, alle Straßen sind wieder freigegeben. Derzeit finden im Klärwerk ausschließlich interne, betriebliche Maßnahmen statt.
Vielen Dank an die Einsatzkräfte!
Bild zur Meldung: Foto: envato


